Zuerst die Poularde ohne Brust in einen Topf mit 2 1/2 l kaltem Wasser geben. Bei starker Hitze aufkochen lassen. Dann eine Pfanne ohne Öl auf den Herd stellen und heiß werden lassen. Inzwischen eine
Zwiebel schälen, halbieren, mit der Schnittfläche in die Pfanne legen und rösten lassen. Die andere Hälfte wird mit
Nelken und
Lorbeer bespickt. Dann den Porree putzen und in Stücke schneiden. Danach die Zwiebeln, den Porree, die
Petersilie und die
Pfefferkörner in den Fond geben und bei milder Hitze für 2 1/2 bis 3 Stunden köcheln lassen. Dabei gelegentlich abschäumen.
Die Poulardenbrust wird gehäutet, zusammengeklappt und in Klarsichtfolie gewickelt. Das Rinderfilet und das Lammfleisch ebenfalls in Klarsichtfolie einwickeln. Alles im Frostfach anfrieren lassen, damit es sich besser schneiden lässt.
Währenddessen werden die Garnelen aus der Schale gebrochen und entdarmt. Die Seezungenfilets werden mit einem scharfen Messer in 3 cm lange Rauten geschnitten.
Dann den Spinat, Staudensellerie, Chinakohl, Frühlingszwiebeln und Möhren putzen und unter kaltem Wasser gut waschen. Sellerie, Frühlingszwiebeln und Möhren werden schräg in dünne Scheiben geschnitten. Den Chinakohl und den Tofu in kleine Stücke schneiden.
Dann Reis und Eiernudeln wie auf der Anweisung beschrieben kochen lassen. Der Reis wird bis zum Servieren warm gehalten. Die Glasnudeln mit ausreichend heißem Wasser übergießen und für ca. 3 Minuten darin einweichen lassen. Die Pilze werden ebenfalls in warmen Wasser eingewichen.
Der fertige Hühnerfond wird durch ein Mulltuch gegeben und das gekochte Hühnerfleisch anderweitig verwendet. Den Fond mit Salz abschmecken und in den Feuertopf geben. Den Spinat, Sellerie, Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Möhren, Tofu, Reis, Pilze, Glas- und Eiernudeln in mehrere Schüsseln geben. Dann Garnelen und Seezungenstücke auf eine große Platte legen. Das angefrorene Fleisch aus dem Frostfach nehmen, die Folie entfernen und mit einem scharfen Messer in 2-3 mm dünne Scheiben schneiden und ebenfalls auf einer Platte anrichten. Die Saucen und das Eigelb in Schüsseln geben, dabei das Eigelb nicht verquirlen.
Am Tisch füllt sich jeder Gemüse, Nudeln, Fleisch und Fisch, jedoch nicht den Reis, den isst man heiß dazu, in die Siebe und gart alles zusammen im Feuertopf. Die vier Saucen werden einzeln oder auch gemischt in Portionsschüsseln gegeben und mit einem Eigelb vermischt. Dann zieht man gegarten Fisch, das Fleisch oder Gemüse mit den Stäbchen durch die Sauce. Erst nachdem der Fisch, das Fleisch und das Gemüse gegessen wurden, trinkt man die Brühe.
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