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2010
15
FEB

Die voll ökologische Küche der Zukunft.
... geschrieben von Achim Groeling

Die Designer von Yanko Design, haben sich in Ihrer neuesten Vision der Küche der Zukunft gewidmet. 100 Prozent Bio und ganz ökologisch soll es zugehen. Das Ekokook getaufte Küchensystem, besticht vor allem in der Überlegung, den normalen Hausmüll nicht nur zu trennen, so wie bisher. Es soll gar gleich selbst Recyceln, ein Null-Abfall-Konzept also. Hierbei unterscheiden die Erfinder Glas, Bioabfälle und den normalen Hausmüll sowie die Wiederverwertung von Wasser.

Im Micro-plant 1, was man als ehesten mit „kleiner Fabrik“ übersetzen kann, geht es um den festen Müll. Glass, Papier, Plastik, Metall und ähnliches. Diese werden wie in einer großen Verarbeitungsanlage getrennt gesammelt und komprimiert auf kleinsten Raum. Dabei wird nicht Strom, sondern die eigene Muskelkraft genutzt. Mit einer kleinen Stahlkugel wird das Glass, wie in einem Flipper, zertrümmert. Eine Schraube, bedient wie in einem Nussknacker, minimiert das Problem von Dosen und Plastik. Ein Shredder kümmert sich zuletzt um das Papier.

    

Im Micro-plant 2 geht es um die Wasseraufbereitung. Dazu kommt ein Doppel-Waschbecken zum tragen in welchem Wasser gesammelt wird. Dabei werden zum Beispiel Fette oder andere überflüssige Stoffe herausgefiltert. Das Restwasser kann man dann zum Reinigen oder für die eigenen Pflanzenwelt nutzen.

    

Der dritte Micro-plant ist für die organischen Abfälle zuständig. Die Nacht der lebenden Mülltonnen, wie es von den Erfindern genannt wird, nutzt die Eigenschaften von Regenwürmern um den Müll zu kompostieren. Die Tonne ist wie eine Waschmaschinentrommel integriert und dreht sich dabei langsam um den Prozess zu beschleunigen. Nach ein paar Wochen kann man die Stoffe dann wiederverwenden.

    

Das ganze ist zwar noch eine Konzeptstudie, doch gibt sie einen interessanten Einblick wohin die Zukunft für „grüne Technologie“ gehen kann.
 

Mehr Informationen zum Projekt Ekokook gibt es hier.



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Kommentare

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... Ist heute unterwegs in Leipzig!

Kommentare: 18

Rezepte: 4

William Shakespeare

Das Video ist zwar auf Französich aber, die Idee ist schon genial. Allerdings reicht meinte Vorstellungskraft bei der Idee mit dem eigenen Kompost nicht aus. Weil selbst wenn es sich dreht, das dauert doch ewig bis Erde daraus geworden ist.
Oder?

Shaky

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Kommentare: 21

Rezepte: 2

Ron

Vielleicht muss man ja seine eigenen Käfer und Würmer da mit dazu geben, damit dieser Prozess entsprechend schnell von statten geht. Ich will die Geruchsentwicklung nun gar nicht unterschätzen. Solange es nicht richt ist es einem (wenn der Platz vorhanden ist) egal wie lange das dauert.


Ein weiteres problem dürfte sein, was will man im 10 Stock eines Hochhauses mit Erde und noch mehr Erde? Unten, vor dem Haus, aufschütten?


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... heute mit Schoko-Kakao Müsli von Schneekoppe

Kommentare: 144

Rezepte: 2

Achim Groeling

Ich glaube soviel Erde entsteht gar nicht beim kompostieren. und man kann die super für die eigenen Pflanzen nutzen wenn man denn welche hat.


nur die abmessungen dürfte wohl größer sein als die normale küche fasst... aber hey ich habe nichts von computern gelesen, sollte es tatsächlich mal eine gerät geben ohne elektronik? ohne screen und co?


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